Unterwegs auf dem St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt von Vehlen nach Freyburg

Tag 8 (Do, 16.7.2026) Von Egeln zur Huysburg / 35,9 km

Der Weg von Egeln zur Huysburg war ziemlich schlauchend. Mit 28 Grad war es zwar nicht übermäßig heiß, aber nur selten haben Bäume oder Wolken Schatten gespendet. Nach 38 km war dann auch alle Luft raus. Es war auch schon nach acht, als ich abends angekommen bin.

Ich bin zwar morgens um sieben aus meiner Unterkunft raus, aber erst um neun war ich richtig in der Spur. Wegen der Stromprobleme in der Pilgerherberge bin ich am Abend nicht mehr zu dem geplanten Stadtrundgang gekommen. Also habe ich mir morgens noch (von außen) die Stadtkirche und die Wasserburg angeschaut. Dort bin ich gegenüber dem Museum auf eine offene Tür gestoßen, hinter der zwei Museumsangestellte in alten Akten blätterten. Eine Dame habe ich nach einem Stempel gefragt. Sie meinte, der wäre in der Klosterkirche St. Marienstuhl, die aber geschlossen ist. Wenn ich die gern sehen möchte. schließt sie mir auf. Das Angebot habe ich angenommen und sie ist mit mir losgezogen - vorbei an ihrem Wohnhaus, um den Schlüssel zu holen.

Die Klosterkirche, zu deren kath. Kirchengemeinde die Dame gehört, ist wirklich beeindruckend: ein schlichter Bau mit einer barocken Innenausstattung, die aus einer Hand stammt. Die Dame hat mir viel erzählt und hätte sicher auch noch mehr zu erklären gehabt, wenn ich nicht schon gedrängelt hätte.

Der Weg führte zunächst lange entlang von Feldern, dann bei Gröningen ein Stück entlang der Straße und hinter Schwanebeck etwa 10 km schnurgeradeaus auf einer Betonpiste. Das war dann auch noch psychisch zermürbend.

Aber das Zimmer auf der Huysburg, einer katholischen Bildungseinrichtung, ist prima ausgestattet und bietet einen Blick weit über den kleinen Gebirgszug Huys.


St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt - Tag 8

Egeln, Turm der St.-Christophorus-Kirche
Egeln, Pfarrhaus
Egeln, Tür der St.-Christophorus-Kirche
Egeln, Rathaus
Egeln, Rathaus
Egeln, Fachwerkäuser in der Schloßstraße
Egeln, Tordurchfahrt zum hinteren Hof der Wasserburg. In der Durchfahrt ist der Eingang zum Museum.
Egeln, hinterer Hof der Wasserburg mit dem Bergfried
Egeln, Kloster Marienstuhl. Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, 1259 gestiftet, Gebäude von 1696-1734
Egeln, Klosterkirche Marienstuhl, Hauptaltar mir davor angeordneten Seitenaltären und Kanzel
Egeln, Klosterkirche Marienstuhl. Orgel
Egeln, Klosterkirche Marienstuhl. Empore mit Marienstatue und Chorgestühl
Egeln, Klosterkirche Marienstuhl. Empore mit Chorgestühl und einem Bild der Zisterzienserinnen
Egeln, Klosterkirche Marienstuhl. Blick von der Empore auf die kulissenartig angeordneten Altäre
Egeln. Der Hakebornweg kreuzt am westlichen Rand der Stadt die teilweise stillgelegten Bahnanlagen.
Der Weg von Egeln nach Hakeborn
Pferdefamilie am Wegesrand
Hakeborn, Kirche
Die „Alte Warte“ am alternativen Weg hinter Hakeborn
Die Landschaft zwischen Hakeborn und Dalldorf
Die Landschaft zwischen Hakeborn und Dalldorf
Ein etwas zugewachsener Weg zwischen Hakeborn und Dalldorf
Ein etwas zugewachsener Weg zwischen Hakeborn und Dalldorf
Dalldorf, Kirche. 1911 aus Kalkstein errichtete Saalkirche
Gröningen, Satteldorfer Straße Ecke Marktstraße
Gröningen, Marktstraße Ecke Bodestraße
Kloster Gröningen, Luttersee
Nienhagen, St.-Martini-Kirche. Anfang des 19. Jahrhunderts aus Bruchsteinen errichtet
Schwanebeck, Breite Straße (B 245). Geradezu die St.-Petri-Kirche
Schwanebeck, Markt
Schwanebeck, St.-Petri-Kirche
Die Landschaft hinter Schwanebeck
Zur Huysburg geht es einige Kilometer schnurgeradeaus. Der Himmel verfinstert sich zusehends.
Röderhof. An der Waldgaststätte Gambrinus geht es für die letzten paar hundert Meter in den Wald.
Kloster Huysburg. Benediktinerkloster, Tagungsort und Gästehaus auf dem Höhenzug Huy
Kloster Huysburg. Mein komfortables Pilgerquartier
Kloster Huysburg. Blick aus dem Fenster über den waldreichen Höhenzug Huy